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22.1.1958
Auf Initiative der Schulleitungen der Agnes-Miegel-Realschule (Frau
Dr. Braun), der
Annette-von-Droste-Hülshoff-Realschule (Frau Heinz) und der
Realschule für Jungen in
Beeck (Herr Schulte) wurde zusammen mit den drei Schulpflegschaften
der
Schullandheimverein Duisburger Realschulen e. V. gegründet.31.1.1958
Erste Besichtigung des Grundstückes in Hollerath/Kreis Schleiden
(Eifel).31.3.1958
Der Schullandheimverein Duisburger Realschulen wird in das Vereinsregister
einge-
tragen.
1.5.1958
Der Schullandheimverein erwirbt die Besitzrechte an dem 2710 qm
großen Grundstück
mit "aufliegendem Gebäude".
23.2.1959
Genehmigung des Bauplanes
1959
Der erste Bauabschnitt (Schlaftrakt) wird erstellt.
18. - 27.1.1960
Erste Belegung des Heimes durch eine Klasse der Agnes-Miegel-Realschule.
Der Preis
für Unterkunft und Verpflegung beträgt 3,50 DM pro Tag.
19.1.1960
In einer kleinen Feierstunde (um 11.30 Uhr) wird das Heim seiner
Bestimmung
übergeben.
Kauf einer Kartoffelschälmaschine, Ergänzung der Kücheneinrichtung
und Anschaffung
von 45 Rheumalinddecken für die Schlafräume.
15.
- 24.2.1960
Erstmalig ist eine Klasse der Beecker Realschule in Hollerath. Es
ist die Klasse 5A
(heute wäre es die 9A) mit dem Schulleiter Hans Schulte und
dem Sportlehrer Rudy
Dobbeck..Eintrag im Gästebuch:
Ski und Rodeln: gut, dann Tauwetter.
Verpflegung und Appetit: sehr gut.
Stimmung und Erholung: ausgezeichnet.
Dies bestätigten folgende 24 Jungen mit ihren Unterschriften:
Klaus Bona, Karl
Dufhues, Günter Engelen, Ottbert Griesche, Claus Hellegers,
Rainer Höffken, Arnold
Höfken, Volkhard Hottelmann, Peter Jahrmarkt, Hans-Peter Knein,
Herbert Merten,
Herbert Meyer, Manfred Morzeck, Wolfgang Oellers, Bernd Ollbricht,
Heinz Opgen-
Rhein, Karl-Peter Plenz, Jürgen Priester, Dieter Reiffert,
Axel Seeger, Dieter Sieben,
Hermann Schepers, Jürgen Schlüsener und Rainer Wansart.
1961
Neubau des großen Tagesraumes (Essraum), der Kläranlage
und der Toiletten. 1962
Anbau der neuen Küche, des Kühlraumes und der Wohnung
für die Heimleiterin.1967
Durch die Koedukation wurde ein Erweiterungsbau notwendig (zweite
Toiletten-anlage,
zweiter Duschraume, zweites Lehrerzimmer).
1971
Baubeginn für einen weiteren Erweiterungsbau (großer
Unterrichtsraum).
30.3.1973
Schlußabnahme des Erweiterungsbaues.
1979
Beginn des Ausbaues des Innenhofes, Einrichtung eines Werkraumes.
Zur Freude der
Schüler wird eine Geschirrspülmaschine angeschafft.
Neue Bestuhlung der Schlafräume (40 Stück).
Der Vorraum („Bunte Halle“) wird mit Holz verkleidet
und erhält zwei rustikale Sitzbänke
und eine großen Holztisch mit passenden Stühlen.
Neue Lampen bringen helleres Licht in alle Räume des Heimes.
1980
Erneuerung der Fenster im Schlaftrakt und zum Teil auch im Essraum
(Kunststoff -
Doppelverglasung).
Die Gestaltung des Innenhofes wird abgeschlossen.
Die schweren gelb und rot gestrichenen Gartenstühle haben ausgedient
und werden
im Laufe der nächsten Zeit im „Lagerfeuer“ verbrannt.
Neue Gartenstühle aus
Kunststoff ersetzen sie.
20.5.1980
Feierstunde zur 20jährigen Belegung des Heimes mit gleichzeitiger
Übergabe einer
Spende von 20.000,- DM durch die Stadtsparkasse Duisburg.Anwesend:
Oberbürgermeister Josef Krings, die Schulleitungen der drei
beteiligten
Realschulen (Meta Sjuts - Annette-von-Droste-Hülshoff-Realschule
- , Karl Müller -
Agnes-Miegel-Realschule - und Willi Kiesow - Gustav-Stresemann-Realschule),
Zeiske (Sparkasse Duisburg), Gemeindedirektor Armin Haas (Hellenthal),
Heim-leiterin
Edith Kühn, Realschullehrerin Marie-Luise Pohl-Opheys mit ihrer
Klasse 1981
Erneuerung des Daches über dem Altbau und Einbau von Glasbausteinen
in den
Oberlichtern der Schlafräume. Weiterhin werden die Außenwände
der Schlafräume
isoliert. Eine notwendige neue Heizungsanlage wird installiert.
1.6.1983
Feierstunde zum 25jährigen Bestehen des "Schullandheimverein
Duisburger Real-
schulen e.V".
1985
Ausbau und Erneuerung der Duschen im Keller
1986
Umbau und Erneuerung der hinteren Duschen und der Toiletten. 1988
Anschaffung von AV-Medien (Farbfernseher, Video- und
Kassettenrecorder)
1989
Erneuerung der Fenster im Altbau und im Unterrichtsraum (Abschluß)
und
Renovierung der Kellerräume (Gang, Vorraum, Schuhkeller und
Trockenraum).
1990
Renovierung der vorderen Toilettenanlage, der Lehrerdusche (mit
WC) und des Bades
im Altbau.
1991
Renovierung der Tagesräume und der Flure durch Herrn Müller.
1992
Anschaffung neuer Tische und Stühle für den Speiseraum,
Anbringung
einer Dunstabzugshaube in der Küche (Auflage des
Gewerbeaufsichtsamtes) und einer TV-Satellitenantenne auf dem Altbau
(zur Freude
aller sportbegeisterten Schü-ler und Lehrer).
Das Holzregal im Kühlraum wird gegen ein Regal aus Edelstahl
ausgewechselt.
1993
Änderung bei den Trägern des Heimes. Der letzte Jahrgang
der Annette-von-Droste-
Hülshoff-Realschule wird entlassen und damit existiert diese
Schule nicht mehr. Durch
Zusammenlegung der Freiherr-vom-Stein-Realschule mit der Agnes-Miegel-Realschule
war 1983 die Realschule Stadtmitte, die 1985 den Namen Gustav-Heinemann-
Realschule erhielt, entstanden. Diese ist nun zusammen mit der Gustav-Stresemann-
Realschule Träger des Schullandheimes in Hollerath.
Durch die intensive Benutzung sind die Stühle im Aufenthaltsraum
„verbraucht“. Es
werden neue Holzstühle angeschafft.
Die Dächer über den Gängen vor den Schlaf- und den
Aufenthaltsräumen werden neu
gedeckt (Asbestsanierung!).
1994
Alle fünf Schlafräume erhalten neue Doppel-betten und
für die Vor-
ratshaltung (Fleisch und Tiefkühlkost) wird für Frau Müller
ein neuer Gefrierschrank
angeschafft.
Die Schlafräume erhalten Steckdosen. Endlich war es auch hier
möglich, elektrische
Geräte zu betreiben (z.B. Radio, Kassettenrecorder). Leider
- für die Kinder - können
diese Steckdosen vom vorderen Lehrerzimmer aus abgeschaltet werden.
Den Heimbelegern stehen eine neue Tischtennisplatten und ein
„Tischfußballspiel“ (Kicker) zur Verfügung.
1995
Zur Erleichterung der Pflege der beiden Rasenflächen wird ein
fahrbarer Rasen-mäher
(gebraucht) angeschafft.
Eine unvorhersehbare Sanierung im Altbau (durch Feuchtigkeit aus
dem Boden war
ein Teil des Fachwerkes im Flur vor dem Werkraum vermodert) verschlang
eine
Summe von 27.000 DM.
1996
Ein großes Glück für den Schullandheimverein war
es, daß bei einer außerplan-
mäßigen Überprüfung des Öltankes dort
schadhafte Stellen entdeckt werden. Die
Sanierung erfolgt umgehend.
Nach 17 Jahren wird die altersschwache Spülmaschine ausgewechselt,
eine Universalküchenmaschine angeschafft und ein neues „Tischfuß-
ballspiel“ ersetzt das „verbrauchte“ Gerät.
1.2.1997
Der Vorstand beschließt, daß die Preise für Unterkunft
und Verpflegung - zur Zeit 30
DM pro Tag - für 1998 nicht erhöht werden.
1997
Renovierung der Wohnung über der Küche durch die Familie
Müller und Anschaf-fung
neuer Möbel für das vordere Lehrerzimmer.
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